Ökologische Spirulina

Spiruline-Valais, die ökologische Spirulina


Die Vorteile einer lokalen Produktion

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Lokal zu konsumieren ist von grundlegender Bedeutung – sowohl für die Qualität der Lebensmittel als auch für die Unterstützung der Landwirte und den Schutz des Planeten. Nun werden Superfoods jedoch oft in exotischen Ländern produziert. Spirulina selbst wird größtenteils im Ausland angebaut und von dort importiert. Man kann sich also fragen, ob es sich lohnt, seine Gesundheit auf Kosten der des Planeten zu fördern? Welche Alternativen gibt es für Spirulina?

Nun, gute Nachricht! Das Wallis ist eine ideale Region für diesen Anbau. Dank der langen Sonnenstunden, die unser Kanton genießt, tankt die Spirulina nämlich reichlich Sonne, was die Photosynthese und damit ihr Wachstum anregt. Wir können also Zugang zu diesem Superfood haben, das direkt in unserer Region angebaut wird. Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Transparenz in Bezug auf die Produktion : Hier gibt es keine GVO, keine Pestizide, 100 % natürliche Produkte – und das können wir nur lieben! Zudem ist die Qualität der Nährstoffe optimal, im Gegensatz zu manch ultraverarbeiteter Spirulina, denn sie wird handwerklich bei niedriger Temperatur getrocknet. Schließlich ist es eine Garantie dafür, dass sich in Ihrem Löffel 100 % Spirulina befinden, ohne jeglichen Zusatz von Bindemitteln oder anderen Konservierungsstoffen.
  • Unterstützung eines innovativen Anbaus, der im Wallis dank der Expertise von Robin Dorsaz, ausgebildet beim französischen Verband der Spirulina-Produzenten, seine ersten Schritte macht.
  • Unterstützung der lokalen Wirtschaft: Spirulina wird zu einem fairen Preis verkauft, der direkt an ihre Walliser Produzenten geht.

 

Eine Alternative zur aktuellen ökologischen Krise?

Spirulina hat aus mehreren Gründen positive Auswirkungen auf unsere Umwelt.

  • Wir wissen es: Die intensive Tierhaltung ist eine Katastrophe für unseren Planeten. Andererseits braucht unser Körper die im Fleisch enthaltenen Nährstoffe, insbesondere Eisen, das gerade in der Spirulina reichlich vorhanden ist. Spirulina ist daher bestens geeignet für vegetarische Ernährungsweisen und, in größerem Maßstab, um die Ernährung all jener zu ergänzen, die ihren Fleischkonsum verringern möchten. In einer gar nicht so fernen Zukunft könnte Spirulina eine gute Alternative sein, um die Tierhaltung zu reduzieren.
  • Die Produktion bricht alle Rekorde in puncto Ertrag, denn der von Spirulina ist 125-mal höher als der von Mais und 100-mal höher als der von Rindfleisch. Ziehen wir einen kleinen Vergleich zwischen dem Spirulina-Protein und dem von Mais und Fleisch (bei gleicher Proteinmenge):
    – 30- bis 50-mal weniger Wasserverbrauch
    – 30- bis 300-mal weniger Flächenverbrauch
    Die Zahlen sprechen für sich, oder?

  • Der Anbau von Spirulina erfordert keine fruchtbaren Böden. Sie kann auf unproduktivem Land und in nur wenige Zentimeter tiefen Becken (Aquakultur) angebaut werden. Folglich ist der Spirulina-Anbau ideal, da er keine Bodenerosion verursacht. Zudem werden für die Produktion der erdlos angebauten Spirulina keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide verwendet, was den Schutz des Grundwassers ermöglicht.
  • Die Zerstörung der Wälder bleibt heutzutage ein großes Problem. Die konventionelle Landwirtschaft ist eine der Hauptursachen dieses Phänomens. Große Spirulina-Kulturen könnten daher eine optimale Wiederaufforstung fördern, zumal Spirulina eine ausgezeichnete Sauerstoffproduzentin ist. Sie ist nämlich in der Lage, 16 Tonnen Sauerstoff pro Jahr und Hektar zu produzieren, gegenüber 10 bis 15 Tonnen bei einem Hektar Wald. Zugleich ist Spirulina Spitzenreiterin bei der Aufnahme von durch den Menschen erzeugtem CO2: etwa 30 Tonnen pro Hektar und Jahr gegenüber etwa 9 Tonnen bei einem Hektar Wald.

CO2-Speicher, Sauerstoffproduzentin und kaum umweltbelastend – was will man mehr?! Wäre Spirulina nicht DAS Superfood, das uns helfen würde, für uns selbst zu sorgen und zugleich unsere Umwelt zu schützen?